Die Module der Ausbildung

Modul A

Das Modul A richtet sich an Lehrgangsteilnehmer, die vor der eigentlichen Aus- und Weiterbildung im Schweißen ihre persönlichen Eignungen und ihre Handfertigkeiten für die Schweißprozesse Lichtbogenhandschweißen (E-Hand), Wolframschutzgasschweißen (WIG), Metallschutzgasschweißend (MIG / MAG) und / oder Gasschweißen (Gas) überprüfen wollen.

Die Lehrgangsdauer beläuft sich je nach Teilmodul auf 5, 10, 15 oder 20 Tage.

 

Modul B

Im Modul B erfolgt die Schweißerausbildung nach internationalen Richtlinien. Es beinhaltet die Qualifizierung zum geprüften Schweißer in einem oder mehreren Schweißprozessen sowie an unterschiedlichen Werkstoffen, Materialdicken und Halbzeugen.

Neben umfangreichen praktischen Übungen erhält der Teilnehmer theoretischen Unterricht über Werkstoffe, Schweißverhalten, Schweißeignung, Gesundheits- und Arbeitsschutz, was für die Durchführung von Schweißarbeiten unerlässlich ist.

Die Ausbildungsdauer richtet sich nach den Schweißverfahren und der Anzahl der abzulegenden Prüfungen und ist als Stufenausbildung aufgebaut.

Unabhängig vom Schweißverfahren wird in den Stufen 1 und 2 das Schweißen von Kehlnähten an Blechen und Rohren in unterschiedlichen Schweißpositionen gelehrt.

In den Stufen 3 und 4 werden Kenntnisse im Schweißen von Stumpfnähten an Blechen vermittelt.

Für Teilnehmer, die zukünftig Schweißarbeiten an Rohren ausüben müssen, ist die Ausbildung ebenfalls in den Stufen 5 und 6 unumgänglich.

Jede Ausbildungsstufe schließt mit einer praktischen Prüfung ab und bei bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer die entsprechende Schweißerprüfbescheinigung, die es ihm ermöglicht, Schweißarbeiten innerhalb des Geltungsbereiches der abgelegten Prüfung auszuführen.

Die theoretische und die praktische Prüfung werden auf der Grundlage der DIN EN ISO 9606 „Prüfung von Schweißern“ Schmelzschweißen abgelegt.
Diese Norm ist eine weltweit geltende Norm für die Schweißerprüfung und ermöglicht Ihnen, in vielen Ländern der Erde Schweißarbeiten auszuführen.

In diesem Modul B kann der Teilnehmer das Schweißen im Gasschweißverfahren, im Lichtbogenhandschweißen, im Wolframschutzgasschweißen oder im Metallschutzgasschweißen erlernen.

 

Modul C

Das Modul C wurde zusammengestellt, um bereits ausgebildete Schweißer mit potentiellen Arbeitgebern zusammenzubringen. Ausgehend von den in dem Unternehmen anfallenden Fertigungsaufgaben kann die Firma das Weiterbildungsprogramm selbst zusammenstellen.

Die Lehrgangsteilnehmer üben, nach zeitlichen und inhaltlichen Anforderungen des Arbeitgebers selbstständig unter Werkstatt- oder Baustellenbedingungen Schweißarbeiten auszuführen.
Sie erlernen, fachgerecht nach Zeichnungsunterlagen die Baugruppen herzustellen und zu verschweißen.

Die Schweißverbindungen werden mittels Sichtprüfung von dem Teilnehmer selbst beurteilt.

Ausgehend von den Anforderungen der Unternehmen und der gewünschten Lehrgangsinhalte kann die Ausbildung 5, 10 oder 20 Tage betragen.

Diese Zusatzqualifikation wird für die Schweißverfahren Lichtbogenhandschweißen, Metallschutzgasschweißen und Wolframschutzgasschweißen angeboten. Darüber hinaus gibt es Lehrgangsinhalte in Flammrichten, thermischem Trennen und Kohlefugenhobeln.

Die Unternehmen nutzen diese Ausbildungsvariante, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden und zu schulen, z.B. im Lesen von Zeichnungen, der zeichnerischen Darstellung von Schweißnähten, der Arbeitssicherheit im Unternehmen und auf Baustellen und für Fertigungsanwendung verschiedener Werkstoffe.

 

Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen wird diese Weiterbildung staatlich gefördert (z.B. über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter).

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